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Reisebericht 01.10.05, Tagestour

Fotos zum bericht findet man hier: Nightkiss Grafix

Reisebericht 01.10.05

1) P?ppelschetal bei Eikeloh
Kurz nach 9 Uhr morgens ging es los. Erstes Ziel: P?ppelschetal. Dort sollte ein R?ckhaltebecken sein, welches die P?ppelsche daran hindert, alles zu ?berschwemmen. Im meist trockenen Bachbett k?nne man oft Versteinerungen finden.
Ca. 1 Stunde sp?ter hinter Erwitte, kurz vor Eikeloh. Eine Beschreibung aus einem ADAC-Naturf?hrer besagte: Kurz vor Eikeloh rechts ab, Parkplatz Trimmpfad. Toll, welche denn der vielen, nicht ausgeschilderten Stra?en rechts?? In Eikeloh gefragt, um die Ecke, schon waren wir da? mitten in der Pampas. Vor Ort stellte sich heraus, dass das P?ppelschetal ein riesiges Naturschutzgebiet ist und wir meilenweit weg waren vom gesuchten Becken. Aber das Bachbett ging auch bis zu uns. Also ein Weilchen spazieren gegangen in der sch?nen Landschaft, wo es kurz zuvor geregnet hatte (wie eigentlich dann den ganzen Tag) und im Bachbett herumgeturnt, aber nichts gefunden. Nach einer Runde durch die Gegend wurde beschlossen, dieses Becken mal an einem anderen Tag zu suchen und dem sch?nen Tal einen ganzen Tag zu widmen. Auf zum n?chsten Ziel.

2) Externsteine
Vorbei am offiziellen Parkplatz, wo man zahlen muss, hatten wir dank guter Beschreibung sofort einen kostenlosen Parkplatz in der N?he gefunden, ca. 400 Meter Fu?weg durch den dunklen, nassen Wald, und schon tauchten sie vor uns auf, die Externsteine. Auch im Regen ein beeindruckender Anblick. Artig Eintritt bezahlt (1,50 ?) und fotografiert wie bl?d. Ich arme Irre wollte dann unbedingt rauf auf die Externsteine, bei 2en sind ja Stufen zum hochklettern. Hochklettern musste man dann tats?chlich. Zuerst habe ich den rechten Stein erklommen. Die Stufen bis zur ersten Kurve waren grausam. Mehr hoch als breit und durch den Regen ziemlich rutschig. Hinter der Kurve ging es dann einigerma?en und ich kam unfallfrei oben an. Sven wartete lieber unten, also genoss ich alleine die wunderbare Aussicht. Runter ging es deutlich langsamer, in dieser Richtung waren die Stufen ein Alptraum. Aber ohne Purzelei kam ich runter. Nun wollte ich auf den linken Externstein, der mit der Br?cke. Hinter der ersten Kurve stellte sich heraus, das dort die Stufen noch grausamer waren (noch h?her und noch schmaler und arg ausgetreten), dass ich nur um die Ecke guckte, schluckte und auf einen weiteren Aufstieg verzichtete. Ziemlich nass (meine Jacke war ohne Kapuze) liefen wir noch ein Weilchen dort herum, fotografierten, entdeckten noch eine Art Grab und beschlossen, auch hier wieder hinzufahren, aber erst, wenn es richtig trocken ist. Dann erst w?rde ich auch den 2. Stein besteigen.

3) Hermanns-Denkmal bei Detmold.
W?hrend es bei den Externsteinen trotz Regen noch halbwegs klar war und man meilenweit gucken konnte, war es beim Hermann so nieselig und diesig, dass man den Hermann da oben auf seiner Kuppel nur schemenhaft erkennen konnte. Schade. Auf die Begehung (oder eher auch Besteigung) der Kuppel wurde verzichtet, man h?tte ja eh nichts gesehen bei dem Wetter. So liefen wir gem?tlich einmal drum herum. Vor uns eine Gruppe r?stiger Rentner. Der Leit-Opa der Gruppe erz?hlte lustige Anekdoten rund um das Hermanns-Denkmal. Einmal hatte man wohl dem Hermann ein Trikot von Arminia Bielefeld (Fu?ball-Mannschaft) angezogen. Das Trikot wurde aber rasch vom Wind zerfleddert. Man h?tte lieber den Arminiern die R?stung vom Hermann anziehen sollen, vielleicht h?tten sie dann mal ein Spiel gewonnen.
Anschlie?end ab in das Restaurant. Gepfefferte Preise, wo die Vermutung nahe lag, dass einst nur die DM durch ? ausgetauscht wurde, aber lecker war es trotzdem. Mein Schollenfilet zerging wie Butter auf meiner Zunge und in die Bratkartoffeln h?tte ich mich reinsetzen k?nnen. Auch Svens Hermanns-Topf mit Schweine-Medaillons war sehr appetitlich.
Auch hier wieder der Beschluss, bei sch?nerem Wetter erneut hier her zu fahren, in Verbindung mit dem Externstein-Besuch.

4) Burg Sparrenberg in Bielefeld
Bielefeld, endlich regenfrei. Dank einer Bekannten, die Micha, die ich ?ber das Inet kennen lernte und die in der N?he der Burg wohnt, hatten wir einen Steinschlag-freien Parkplatz und kurz drauf eine F?hrerin ?ber die Burganlage. Auf die Turmbesteigung wurde verzichtet, vor allem nach den beruhigenden Worten ?Und dies ist der Burgturm, der eh bald zerbr?selt.? Einmal herum ?ber die Burg-Anlage und Bielefeld von oben bestaunt. Ist ja doch ganz sch?n gro?. Noch einen Cappuccino bei Micha, Urlaubsfotos von Paris bestaunt, ein Blick auf die Uhr, schon nach 18 Uhr. Meine G?te, was ein langer Tag. Also auf in Richtung Heimat. Nach Bielefeld werden wir auch noch mal fahren, dort gibt es ja auch einiges zu sehen.
Kaum aus Bielefeld raus auf der Autobahn? ?Ach guck mal, Sonne!! Wo warst denn Du den ganzen Tag??? Ein wundersch?ner, klarer Sonnenuntergang begleitete uns eine Weile. Kurz vor 20 Uhr waren wir endlich daheim, ziemlich erschossen, aber es war trotzdem ein sehr sch?ner Tag trotz des Regens.
3.10.05 12:47


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